Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Für dein Land gibt es einen eigenen Shop. Zum Shop
Schneller Versand aus DE
30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Inkl. Import und Verzollung
Direkt vom Hersteller
Zur Startseite gehen

Mythen und Fakten über Wasserfilter Systeme für Zuhause

Wasserfilter für Zuhause: 9 Mythen und Fakten im Check

Rund um Wasserfilter, Leitungswasser und Umkehrosmose gibt es zahlreiche Behauptungen. Manche enthalten einen wahren Kern, andere vereinfachen technische oder gesundheitliche Zusammenhänge zu stark.

Ob ein Wasserfilter sinnvoll ist und welche Filtertechnik infrage kommt, hängt vor allem davon ab, welches Ziel du mit der Wasseraufbereitung verfolgst. Aktivkohlefilter, Ultrafiltration und Umkehrosmose funktionieren unterschiedlich und sind deshalb nicht automatisch für dieselben Aufgaben geeignet.

 

Mythos 1: Leitungswasser ist grundsätzlich belastet

Fakt: Trinkwasser gehört in Deutschland zu den streng überwachten Lebensmitteln. Wasser aus zentralen Versorgungsanlagen muss die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllen.

Die Qualität kann allerdings auf dem Weg vom Wasserzähler bis zum Wasserhahn durch die Trinkwasserinstallation eines Gebäudes beeinflusst werden. Materialien von Leitungen und Armaturen können beispielsweise Stoffe an das Wasser abgeben.

Ein bekanntes Beispiel sind alte Bleileitungen. Mehr dazu erklären wir in unserem Beitrag über Blei im Leitungswasser.

Ein Wasserfilter sollte deshalb nicht mit der pauschalen Annahme ausgewählt werden, Leitungswasser sei grundsätzlich unsicher. Entscheidend sind die vorhandene Wasserqualität, die Hausinstallation und das gewünschte Ergebnis der Wasseraufbereitung.

 

Mythos 2: Umkehrosmose entfernt wirklich alle Mineralstoffe

Fakt: Eine Umkehrosmoseanlage reduziert die Konzentration zahlreicher gelöster Wasserinhaltsstoffe sehr deutlich. Dazu gehören auch Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium.

„Alle Mineralstoffe vollständig entfernt“ wäre jedoch eine zu absolute Aussage. Die tatsächliche Rückhalterate hängt unter anderem von der Membran, dem jeweiligen Stoff, den Betriebsbedingungen und der Ausgangswasserqualität ab.

Einige Osmoseanlagen verfügen zusätzlich über eine Mineralisierungsstufe, mit der dem aufbereiteten Wasser anschließend gezielt Mineralstoffe zugeführt werden können.

Wie die eigentliche Trennung funktioniert, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag zur Umkehrosmosemembran.

 

Mythos 3: Jeder Wasserfilter entfernt dieselben Stoffe

Fakt: Wasserfilter unterscheiden sich erheblich in ihrer Funktionsweise.

  • Aktivkohlefilter arbeiten hauptsächlich durch Adsorption und können beispielsweise bestimmte organische Stoffe sowie geruchs- und geschmacksbeeinflussende Stoffe reduzieren.
  • Sedimentfilter halten vor allem Partikel zurück.
  • Ultrafiltration arbeitet mit einer Membran und kann je nach Porengröße unter anderem Partikel und Mikroorganismen zurückhalten.
  • Umkehrosmose reduziert zahlreiche gelöste Wasserinhaltsstoffe mithilfe einer semipermeablen Membran.

Welches Verfahren geeignet ist, hängt deshalb davon ab, welche Eigenschaften des Wassers verändert werden sollen.

 

Mythos 4: Mineralstoffarmes Wasser ist automatisch ungesund

Fakt: Diese Aussage ist zu pauschal. Calcium, Magnesium und andere Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper wichtig. Sie werden sowohl über Lebensmittel als auch über Getränke aufgenommen.

Wie groß der Beitrag des Trinkwassers zur Mineralstoffversorgung ist, hängt von dessen Zusammensetzung und von der gesamten Ernährung ab. Deshalb lässt sich die gesundheitliche Bedeutung eines niedrigen Mineralstoffgehalts nicht allein anhand eines einzelnen Wasserwertes beurteilen.

Wer eine Mineralisierung des Wassers bevorzugt, kann außerdem ein System mit entsprechender Nachmineralisierung wählen.

 

Mythos 5: Ein Wasserfilter funktioniert dauerhaft ohne Wartung

Fakt: Filter und Wasseraufbereitungssysteme müssen entsprechend den Herstellerangaben gewartet werden.

Filtermedien besitzen eine begrenzte Kapazität und Membranen sowie wasserführende Komponenten benötigen je nach System regelmäßige Pflege oder einen Austausch.

Deshalb sollten die vorgesehenen Filterwechsel- und Wartungsintervalle eingehalten werden. Das gilt sowohl für einfache Wasserfilter als auch für komplexere Umkehrosmoseanlagen.

 

Mythos 6: Osmoseanlagen sind grundsätzlich kompliziert

Fakt: Aufbau und Bedienung unterscheiden sich stark zwischen verschiedenen Systemen.

Klassische Untertischanlagen können mehrere einzelne Filterstufen, Schläuche und einen separaten Tank besitzen. Moderne Systeme integrieren dagegen häufig mehrere Komponenten in einem Gerät und überwachen beispielsweise Filterzustand oder Betriebsparameter automatisch.

Wie aufwendig Installation und Wartung sind, sollte deshalb immer für das konkrete Modell betrachtet werden.

 

Mythos 7: Wasserspender sind automatisch hygienischer als Leitungswasser

Fakt: Die Hygiene eines Wasserspenders hängt unter anderem von Konstruktion, Nutzung, Reinigung und Wartung ab.

Wasserführende Systeme sollten entsprechend den Herstellerangaben gereinigt und gewartet werden. Ein vorhandener Filter macht ein Gerät nicht automatisch dauerhaft hygienisch.

Auch bei Wasserspendern müssen deshalb vorgesehene Reinigungs- und Filterwechselintervalle eingehalten werden.

 

Mythos 8: Für Babynahrung braucht man unbedingt spezielles Filterwasser

Fakt: Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung gelten besondere Anforderungen. Ein spezieller „Baby-Wasserfilter“ ist jedoch nicht grundsätzlich erforderlich.

Entscheidend ist, dass geeignetes Wasser verwendet und die Säuglingsnahrung entsprechend den geltenden Empfehlungen sowie den Herstellerangaben zubereitet wird.

Bei Unsicherheit über die Qualität des eigenen Leitungswassers – beispielsweise aufgrund einer alten Hausinstallation – sollte die Ursache geklärt beziehungsweise fachlicher Rat eingeholt werden, statt sich allein auf einen Wasserfilter zu verlassen.

 

Mythos 9: Der teuerste Wasserfilter ist automatisch der beste

Fakt: Entscheidend ist nicht allein der Preis, sondern ob die eingesetzte Filtertechnik zum gewünschten Einsatzzweck passt.

Wer beispielsweise hauptsächlich Geschmack oder Geruch verändern möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der den Gehalt zahlreicher gelöster Wasserinhaltsstoffe reduzieren möchte.

Vor dem Kauf solltest du deshalb klären:

  • Welche Wasserqualität liegt bei dir vor?
  • Was möchtest du mit der Wasseraufbereitung erreichen?
  • Welche Filtertechnik ist dafür geeignet?
  • Wie hoch sind Wartungs- und Folgekosten?
  • Wie häufig müssen Filter oder Membranen gewechselt werden?
  • Wie viel Platz steht für das System zur Verfügung?

 

Welche Wasserfilter-Systeme gibt es für Zuhause?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Wasserfiltern liegen in der eingesetzten Technik und dem jeweiligen Einsatzzweck. Ein Aktivkohlefilter funktioniert anders als eine Ultrafiltrationsanlage oder eine Umkehrosmoseanlage.

Deshalb gibt es nicht den einen Wasserfilter, der für jeden Haushalt automatisch die beste Lösung darstellt.

Wenn du die verschiedenen Verfahren direkt miteinander vergleichen möchtest, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag zum Vergleich verschiedener Arten von Wasserfiltrationssystemen.

 

Fazit: Wasserfilter nach Einsatzzweck auswählen

Viele Mythen rund um Wasserfilter entstehen dadurch, dass unterschiedliche Filtertechnologien und Anforderungen miteinander vermischt werden.

Leitungswasser aus der öffentlichen Versorgung unterliegt in Deutschland strengen Anforderungen. Gleichzeitig können die Hausinstallation und persönliche Anforderungen Gründe dafür sein, sich mit zusätzlicher Wasseraufbereitung zu beschäftigen.

Entscheidend ist deshalb nicht die Frage, ob Wasserfilter grundsätzlich „gut“ oder „schlecht“ sind, sondern welche Technik für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet ist.

Wenn du dich speziell für Umkehrosmose interessierst, findest du in unserem Ratgeber weitere Informationen dazu, wie du eine passende Osmoseanlage auswählst.

Die perfekten Begleiter
für dein Zuhause Die Fusion Serie

Produktgalerie überspringen

Regulärer Preis: CHF 1’290.00*
Fusion Pro

Regulärer Preis: CHF 499.00*
Fusion Stream

Regulärer Preis: CHF 499.00*
Fusion Air

Regulärer Preis: CHF 899.00*
Fusion Ice